25. April 2018

Unwetter führt zu zahlreichen Einsätzen

Samtgemeinde, 11.05.2002. Am 11.05.2002 verdunkelte sich gegen 11.40 Uhr der Himmel und es begann für ca. 45 Minuten wie aus Eimern zu schütten. Innerhalb kürzester Zeit verwandelten sich die Straßen in reißende Flüsse. Sämtliche Feuerwehren der Samtgemeinde Nenndorf wurden alarmiert. Besonders waren Riepen und Ohndorf betroffen. In Riepen lief das Wasser vom Berg nach Riepen herab. Dabei wurde jede Menge Schlamm von den Feldern mitgerissen. In den tiefer gelegenen Gebieten von Riepen floss das Wasser hinten in die Häuser rein und vorne wieder heraus. Stellenweise stand das Wasser kniehoch auf der Straße. Zahlreiche Feuerwehrleute waren damit beschäftigt, das Oberflächen- und Schmutzwasser aus den Schächten abzupumpen, damit das Wasser, das noch auf der Straße stand, ablaufen konnte. Diese Tätigkeiten dauerten bis ca. 03.00 Uhr am nächsten Morgen an.
In Ohndorf stand das Wasser auf der Kapellenstraße. Die Rodenberger Aue war über die Ufer getreten, nachdem das Rodenberger Rückhaltebecken voll war und das Wasser dort über die Dämme lief. Bereits mittags wurden in Ohndorf Sandsäcke gefüllt und verteilt. Doch abends stieg das Wasser schnell an und es mussten weitere Säcke gefüllt werden. Weiterhin wurden aus dem ganzen Dorf Tauchpumpen eingesammelt und in der Kapellenstraße zum Einsatz gebracht. Gegen 01.30 Uhr begann das Wasser wieder zu sinken und ca. 04.00 Uhr konnten die Ohndorfer wieder einrücken. Auch in Horsten und Bad Nenndorf waren die Feuerwehren stundenlang im Einsatz um voll gelaufene Keller auszupumpen.