Freiwillige Feuerwehr Samtgemeinde Nenndorf
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Von Feuerwehrleuten erwartet man gemeinhin, dass sie über eine entsprechende körperliche Fitness verfügen. Gerade im Einsatz unter Atemschutz kann die Leistungsfähigkeit über die Gesundheit des Feuerwehrmitglieds und der zu rettenden Person entscheidend sein.

Foto zur NachrichtSport steht in daher in vielen Feuerwehren auf dem Dienstplan. Auch der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen ruft mit seiner Aktion "Feuerwehr bewegt" Feuerwehrmänner und –frauen dazu auf, die persönliche Fitness zu verbessern.

Vier Feuerwehrleute aus Haste und Helsinghausen/Kreuzriehe wollten nun ihre körperlichen Grenzen austesten und suchten eine Herausforderung. Sie fanden sie beim diesjährigen Marathon in Hannover. Die Haster Feuerwehrleute Carsten Groß, Olav Sievert und Rüdiger Wehrmann starteten auf der Halbmarathon-Distanz. Stephanie Heinrich aus der Feuerwehr Helsinghausen/Kreuzriehe, die seit vier Jahren regelmäßig läuft, startete in der Landeshauptstadt ihren ersten Marathon.

Dem Start ging ein akribisches Training voraus. Vier, beziehungsweise sechs Monate, dauerte die Vorbereitung. Trotzdem war die Anspannung kurz vor dem Start groß. Würde man die Strecke bewältigen? Als es dann zusammen mit 16.000 weiteren Läufern auf die Strecke ging, machte sich das Training bezahlt. Getrieben von den Anfeuerungsrufen der zigtausend Zuschauer und spontan geschlossenen Laufgemeinschaften erreichten alle Feuerwehrleute das Ziel. Die Zeiten waren hierbei nebensächlich. Es überwog das Glücksgefühl, eine große sportliche Leistung absolviert zu haben.

Die Pläne für den Start im nächsten Jahr werden schon geschmiedet. Dann sollen die Zeiten allerdings etwas mehr in den Vordergrund rücken.

Für den Feuerwehralltag hat das Lauftraining schon praktische Wirkung gezeigt. Stephanie Heinrich berichtete, dass sie mit der Füllung einer Atemluftflasche wesentlich länger auskommt, als ihre Kameraden.

Text und Foto: Marco Thiele // 10.05.2013

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