13. Dezember 2017

Unwettereinsätze für Feuerwehren

Samtgemeinde. Auch in der Samtgemeinde Nenndorf haben die Niederschläge des Tiefs „Alfred“ zu Feuerwehreinsätzen geführt. In Bad Nenndorf, Haste, Kreuzriehe und Ohndorf galt es Einsätze abzuarbeiten.

In Kreuzriehe (Alarmzeit 09:16 Uhr) drang schon vormittags Wasser in einige Keller ein. Grund hierfür war ein steigender Grundwasserspiegel und das Hochwasser der „Beeke“, die weitestgehend verrohrt ist. Mit Tauchpumpen und Wassersaugern beförderten die Einsatzkräfte der Feuerwehren Helsinghausen/Kreuzriehe und Riehe Wasser aus den Kellern. Mit einer Tragkraftspritze entlasteten sie zusätzlich den Wasserstand der „Beeke“. Wie Ortsbrandmeister Markus Brandt berichtete, bearbeiteten 23 Feuerwehrleute der beiden Ortsfeuerwehren insgesamt zwölf Einsatzstellen. In der Regel befand sich Wasser im Keller, das mit Tauchpumpen und Wassersaugern entfernt werden konnte.

In Haste (Alarmzeit 14:07 Uhr) drang ebenfalls Wasser in einen Keller ein. Mit zwei Tauchpumpen gelang es, den Wasserstand auch hier zu senken.

Foto: Eike Elwert, FF Bad Nenndorf

In Ohndorf (Alarmzeit 16:19 Uhr) rückte der Einsatzleitdienst aus, um in der Kapellenstraße weitere Maßnahmen bei „überfluteter Fahrbahn“, so die Meldung, zu prüfen. Die Straße war nicht überflutet, jedoch sprudelte Wasser aus einigen Gullydeckeln der Kanalisation. Ursache hierfür war ein Schaden an einem Pumpwerk in Kreuzriehe. Dadurch konnten die Wassermassen nicht mehr abfließen. Wie die Samtgemeinde mitteilte, sorgten Landwirte mit Tankwagen und Pumpen für Entlastung. Zudem gelang es den Technikern der Samtgemeinde, den Schaden zumindest provisorisch zu beheben. Eine angedachte Sperrung der K48 wurde daher nicht mehr durchgeführt. Vor Ort waren zusätzlich die Polizei und der Samtgemeindebürgermeister.

In Bad Nenndorf (Alarmzeit 17:52 Uhr) rückte die Feuerwehr in die Bahnhofstraße aus. Ein Baum drohte vermutlich aufgrund des aufgeweichten Bodens umzustürzen. Später am Abend (Alarmzeit 20:37 Uhr) kontrollierte der Einsatzleitdienst eine weitere mögliche Einsatzstelle in Bad Nenndorf.