13. Dezember 2017

Einsatzreicher Tag für die Nenndorfer Feuerwehren

Samtgemeinde, 05.10.2017. Sturm „Xavier“ hat auch in der Samtgemeinde Nenndorf gewirbelt und für Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren gesorgt. Am frühen Nachmittag legte der Sturm richtig los und die ersten Bäume blockierten Straßen und Wege.

Es waren über den Tag verteilt alle Feuerwehren der Samtgemeinde Nenndorf im Einsatz. Bäume stürzten bei Riepen und Bad Nenndorf auf die B65. In Haste, Wilhelmsdorf und Waltringhausen stürzen ebenfalls Bäume auf Fahrbahnen. In Bad Nenndorf drohte in der Lindenallee ein Ast abzustürzen und in Riehe kam es ebenfalls zu einem Sturmschaden.

Die umgestürzten Bäume wurden mit vereinten Kräften und dem Einsatz von Motorkettensägen von den Straßen entfernt.

Ganz Norddeutschland spürte die Auswirkungen von „Xavier“. Der Bahnverkehr wurde schließlich wegen blockierter Gleise und aus Sicherheitsgründen eingestellt. Dadurch endete am Nachmittag für einen aus Amsterdam kommenden Intercity die Fahrt außerplanmäßig in Haste. Am Abend wurde der Einsatzleitdienst der Feuerwehr Haste dann alarmiert, um die Lage vor Ort zu prüfen.

Im Zug befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch etwa 130 Fahrgäste. Da nicht absehbar war, wann der Zug seine Fahrt fortsetzen konnte, entschloss sich der Einsatzleiter der Feuerwehr, den Einsatzzug Schaumburg des Deutschen Rotes Kreuzes zu alarmieren. Dieser rückte mit etwa 40 ehrenamtlichen Einsatzkräften an, um die Passagiere des Zuges zu versorgen. Es wurden Decken verteilt, sowie Hühnersuppe, belegte Brote und Getränke angeboten. Erst am Freitagmorgen setzte der Zug seine Fahrt Richtung Hannover fort.

Die Feuerwehr Haste war mit sechs Feuerwehrleuten vor Ort. Ebenso waren die Örtliche Einsatzleitung des Landkreises Schaumburg, sowie das Team Presse der Kreisfeuerwehr vor Ort.

Neben den wetterbedingten Einsätzen kam es im Laufe des Tages zwei weiteren Alarmierungen. Am frühen Morgen rückte die Ortsfeuerwehr Bad Nenndorf zu einem Wasserschaden in ein Mehrfamilienhaus aus. Am Nachmittag löste dann noch die Brandmeldeanlage in der Flüchtlingsunterkunft in der Horster Straße aus. Es handelte sich um einen Fehlalarm, ausgelöst durch Wasserdampf.

Auch einen Tag später beschäftigten Sturmschäden die Nenndorfer Feuerwehren. So drohten in Wilhelmsdorf große Äste von einem Baum herabzustürzen. Die Drehleiter aus Bad Nenndorf rückte an, um zusammen mit der Feuerwehr Haste die Gefahr zu beseitigen.